Nährstoff­news

„Ich bin stabil“

sagt Pleurotus
Pleurotus - Unser Pilz im September

Pleurotus (Pleurotus ostreatus) ist unter dem Namen „Austernseitling“ oder „Austernpilz“ bekannt und nahezu auf der ganzen Welt verbreitet. Er ist ein Winterpilz und man findet ihn von Herbst bis Frühjahr hauptsächlich an Laubbäumen, wie z.B. Buchen, Pappeln, Erlen oder Eichen. Er schmeckt lecker und wird in grossen Mengen gezüchtet.

Zusammen mit Kulturchampignons und Shiitake gehört er zu den drei weltweit wichtigsten Kulturpilzen. Er ist reich an Vitaminen (Vitamin B1,2,3,5) Mineralstoffen (Calcium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Selen, Zink) und essentiellen Aminosäuren.

Besonders interessant ist das Beta-Glukan Pleuran, das antioxidativ wirkt, entzündungshemmend ist, das Tumorwachstum hemmt und immunstimulierend ist. In einigen Studien wurden sogar cholesterinsenkende und blutzuckersenkende Wirkungen nachgewiesen.

In der TCM wird Pleurotus auch bei Muskel- und Sehnenbeschwerden sowie Kreuzschmerzen eingesetzt.

Tipp:
Hilft bei Muskelzucken und Muskelkrämpfen. Auch zur Unterstützung der Therapie von Diabetes geeignet.

Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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„Ich bin viel“

sagt Maitake
Maitake - Unser Pilz im August

Maitake (Polyporus frondosa) ist auch als „Klapperschwamm“ bekannt. Er wächst bevorzugt am Fuße von Eichen, Kastanien, Buchen und Linden in Asien, Europa und Nordamerika. Er ist einer der beliebtesten Speisepilze.

Er zeigt eine starke Heilwirkung, die auf seine wertvollen Inhaltsstoffe zurückgeht. Neben den Vitaminen B1, B2, B3, B5 besitzt er nennenswerte Mengen an Kalium, Ergosterol (Provitamin D), sowie verschiedene Polysaccharide, darunter Alpha- und Beta-Glukane sowie Proteoglykane (D-Fraktion, MD-Fraktion, SX-Fraktion).

Maitake kann beim Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) von Frauen eingesetzt werden um den Eisprung zu fördern. Zudem steht er im Zusammenhang mit Diabetes und fördert die Glucosetoleranz. Sein Alpha-Glukan wirkt positiv auf die Bauchspeicheldrüse und verhindert die Zerstörung von insulinbildenden Zellen. Maitake wirkt zudem blutdrucksenkend und unterstützt bei Fettstoffwechselstörungen und trägt zur Gewichtsreduktion bei. Damit ist der Klapperschwamm ein idealer Helfer beim Metabolischen Syndrom. Außerdem gibt es positive Studien bei Osteoporose, Hepatitis C, Herpes simplex und Tumorerkrankungen.

Tipp:
Beugen Sie Heißhungerattacken beim Abnehmen mit Maitake vor.

Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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„Ich bin fröhlich“

sagt Hericium
Hericium - Unser Pilz im Juli

Hericium (Hericium erinaceus) sieht sehr auffällig aus und deswegen gibt es einige anschaulich klingende Namen: „Igelstachelbart“, „Affenkopfpilz“, „Lion’s Mane (Löwenmähne)“ oder „Bartpilz“.

Er wächst als Wundparasit auf lebenden Laubbäumen, bevorzugt Buchen und Eichen, kann aber auch auf totem Holz leben. Man findet ihn im Herbst in Amerika, Asien und Teilen Europas, selten in Deutschland. Er kann gezüchtet werden und schmeckt sehr lecker.

Der Pilz enthält neben Ballaststoffen, essentiellen Aminosäuren reichlich Kalium und Phosphor, aber auch wertvolle Spurenelemente und Vitamine. Dazu kommen die pilztypischen Glykoproteine und Beta-Glukane, aber auch Stoffe, die im Gehirn wirken können. So zeigen Studien positive Effekte bei Alzheimer- oder Parkinson-Erkrankungen sowie bei Depressionen und Angststörungen.

Aber auch antioxidative, antibakterielle, immunstimulierende und antientzündliche Aktivitäten können mit Hericium-Extrakt nachgewiesen werden. Traditionell wurden und werden Magen-Darm-Probleme gut mit Hericium behandelt.

Tipp:
Hilfreich bei Sodbrennen oder Gastritis (Helicobacter pylorii).

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„Ich bin sanft“

sagt Flammulina
Flammulina - Unser Pilz im Juni

Der gemeine Samtfüßling (Flammulina velutipes), in Japan auch Enoki(take) genannt, ist weltweit verbreitet und besiedelt vor allem kranke oder abgestorbene Laubbäume wie Weiden, Pappeln, Birken und Eschen. In Japan gilt er als besonders beliebter Speisepilz.

Seine Bedeutung als Vitalpilz nimmt stetig zu seit eine japanische Studie eine bemerkenswerte niedrige Krebsrate bei Enoki-Pilzzüchtern feststellen konnte. Neben seiner Antitumor-Wirkung nimmt Enoki auch Einfluss auf das Immunsystem und kann bei viralen (HIV, humane Papillomaviren) und bakteriellen Infektionen erfolgreich eingesetzt werden. Auch überschießende Reaktionen des Immunsystems (Allergien) zählen zum Anwendungsgebiet des Samtfüßlings. Weitere Anwendungen sind Leberbelastung, Auszehrung nach langer Krankheit, chronisches Müdigkeitssyndrom und Gastritis.

Außerdem sollen Lern-, Gedächtnisschwäche und Alzheimer durch Enoki positiv beeinflußt werden. All diese Wirkungen sind auf seine einzigartigen bioaktiven Inhaltsstoffe wie Polysaccharide, Triterpene, Antioxidantien und Proteine zurückzuführen. Enoki ist besonders gut verträglich und wird deswegen auch als “Kinderpilz” genutzt.

Tipp:
Es gibt gute Erfahrungen bei Kindern mit Konzentrations- und Lernstörungen.

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„Ich bin stark“

sagt Cordyceps
Cordyceps - Unser Pilz im Mai

Cordyceps (Cordyceps sinensis) ist auch als „Chinesischer oder Tibetischer Raupenpilz“ bekannt und wächst im Himalaya auf bis zu 5.000 Metern Höhe mit nur 8-15% Sauerstoff. Er ist ein Parasit, der Mottenlarven bzw. Raupen eines Nachtfalters befällt, sie tötet und deren Körper als Nahrungsquelle und für seine Myzellbildung nutzt. Im darauffolgenden Jahr erscheint sein Fruchtkörper an der Oberfläche.

Er ist nicht leicht zu finden. Die große Nachfrage weltweit kann nicht durch Wildsammlung gedeckt werden, daher wird Cordyceps Myzel bereits seit den 1990er Jahren in China kultiviert, jetzt ist es sogar gelungen den Fruchtkörper des Pilzes auf Substraten zu züchten.

Cordyceps ist einer der bemerkenswertesten Pilze, er verleiht Ausdauer, Kraft und Willensstärke. Er enthält neben viel Ballaststoffen und interessanten Polysacchariden vor allem hochwertige Aminosäuren, darunter alle essentiellen Aminosäuren. Ausserdem die antioxidativ wirkenden Vitamine A,E und K, verschiedene B-Vitamine und Kalium. In vielen Untersuchungen wurden antioxidative , neuroprotektive, anti-aging, antiinflammatorische, antidiabetische, immunmodulatorische und antitumorale Wirkungen festgestellt.

Tipp:
Hilft bei Prüfungsstress! Auch bei Erschöpfung und Konzentrationsschwäche, gerne mit Reishi zusammen.

Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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Buchempfehlung: Nährstofftherapie

„Vitaminmangel? – Aber ich ernähre ich doch so gesund…“

Der Mangel an Mikronährstoffen und das Ungleichgewicht von Hormonen ist oft verdeckt und kann mit verschiedenen Symptomen einhergehen: Erschöpfung, Depression, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Schmerzen, Hochsensibilität, Stress. Durch allgemeine Blutuntersuchungen kann man das nicht erkennen. Das Buch hilft, Laborwerte richtig zu lesen und effektive Rückschlüsse für eine Therapie zu ziehen.

Außerdem werden die wichtigsten Stoffe des Lebens leicht verständlich und fundiert erklärt: Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, essenzielle Fettsäuren und Hormone – welche Stoffe in therapeutischen Dosierungen bei den häufigsten Erkrankungen gezielt eingesetzt werden können und die besten Erfolge haben.

Unser Fazit: toll zu lesen, schwierige Zusammenhänge werden für alle verständlich erklärt und dazu gibt’s jede Menge praktische Empfehlungen.

Das Buch ist in der Apotheke Stahnsdorf erhältlich oder online zu bestellen bei Thalia.
Preis: 24,99 €

Die ganze Buchbeschreibung und mehr im Nährstoffteam:

„Ich bin zart“

sagt Coprinus
Coprinus - Unser Pilz im April

Coprinus comatus ist eine der wenigen Vitalpilze, der nicht von der Traditionellen Chinesischen Medizin entdeckt wurde, sondern in Europa, wo er auf Wiesen, Weiden und an Straßenrändern wächst. Er wird aufgrund seines Aromas auch „Spargelpilz“ genannt und ist ein hervorragender Speisepilz. Als „Schopftintling“ wurde er durch seine dunkle Sporenlösung bekannt, die er bei seiner Zersetzung bildet. Diese nutzte man als Tinte.

Der Schopftintling besitzt ungewöhnlich viel Lektin, einem Glykoprotein mit potentieller tumorhemmender und immunmodulierender Wirkung. Auch die schwefelhaltige Aminosäure Ergothionein unterstützt diese Wirkung und steht zusätzlich im Zusammenhang mit positiver Erfahrung bei „Altersdiabetes“. Eine Stoffwechselregulation und Gewichtsreduktion wurde beobachtet. Außerdem fördert der „Spargelpilz“ die Durchblutung kleinster Gefäße und schützt vor Gefäßwandschäden. Damit ist er ein „Allrounder“ bei Diabetes 2.

Zudem gilt er als Leberschutzmittel und Mittel bei Hämorrhoiden, v.a. durch Verstopfung bedingt. Studien bezüglich hormonabhängiger Tumore (Prostata- und Brustkrebs) zeigen sich durch Coprinus positiv.

Tipp:
Zu Empfehlen bei Altersdiabetes: Mit niedriger Dosis beginnen und dann steigern.

Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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„Ich mache frei“

sagt Chaga
Chaga - Unser Pilz im März

Chaga ( Inonotus oliquus) gilt als „König der Vitalpilze“, ist aber kein Speisepilz. Man findet ihn vorwiegend in Osteuropa, wie z.B. Russland, Polen, Baltikum, aber auch in Deutschland und Finnland. Dort ist er unter dem Namen Pakuri bekannt, bei uns nennt man ihn auch „Schiefer Schillerporling“. Er befällt als Weißfäuleerreger nämlich bevorzugt ältere Birken, aber auch Erlen, Ebereschen und weitere Laubbäume.

Er hat einen besonders hohen Gehalt an Mineralstoffen (hauptsächlich Kalium, Natrium, und Mangan) und antioxidativen Polyphenolen. Dazu gehören die Allomelanine. Sie geben dem Pilz die dunkle Farbe. Der in der Birke enthaltene Stoff Betulin verleiht die typische weisse Farbe und hat, zusammen mit anderen Stoffen, antientzündliche Wirkungen. Pilztypische Inhaltsstoffe, wie Beta-Glukane und Polysacharide wirken immunstimulierend, krebshemmend und antiviral. Aussserdem enthält der Pilz verschiedene organische Säuren sowie Flavonoide.

Tipp:
Bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum kann man mit Chaga-Extrakt gurgeln oder mit heißem Dampf inhalieren.
Er ist auch zur unterstützenden Behandlung der Erschöpfung mit gleichzeitiger Unruhe, Schlafstörungen und Gewichtsverlust bei Chemo- und Strahlentherapie nutzbar.

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„Ich höre alles“

sagt Auricularia

Aufgrund einer christlichen Legende soll sich Judas nach seinem Verrat an Jesu am Holunderbaum das Leben genommen haben. Daraufhin wuchsen am Stamm dieses Baumes ohrmuschelartige Pilze. So kam Auricularia auch zu seinen Namen „Judasohr“. In der traditionellen chinesischen Medizin gilt die „Chinesische Morchel“ oder der „Mu-Err“ (Auricularia polytricha) als Heilpilz und wird gerne und oft als Speisepilz verwendet, obwohl er nicht besonders schmackhaft ist. Aber Mu-Err wird als heilende Nahrung angesehen.

Er enthält pilztypische Beta-Glykane, die das Immunsystem regulierend beeinflussen und die bei der Krebstherapie eine Rolle spielen, aber auch saure Heteroglykane, Sulfat-Polysaccharide, Eisen, Ergosterol (Vitamin D-Vorstufe), Vitamin A und andere Wirkstoffe, die heilend sind. Auch antidiabetische, antibakterielle (selbst bei Krankenhauskeimen) und antivirale Effekte konnten ermittelt werden.

Besonders günstig zeigt er sich bei Thrombose-Neigung, Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko, denn er verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und schützt die Gefäße vor Ablagerungen (Arterioskleose). Auricularia ist als natürlicher Thrombose-Schutz mit ASS vergleichbar. Als Radikalfänger u.a. am Herzen und mit positiver Wirkung auf den Fettstoffwechsel kann Mu-Err einen beachtlichen Beitrag bei Herz-Kreislauferkrankungen leisten.

Weitere Anwendungsgebiete sind Hämorrhoiden und Krampfadern.

Tipp:
Nutzen sie den anti-thrombotischen Effekt bei Langstreckenflügen (1500mg).

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„Ich bin immun“

sagt Agaricus

Der Agaricus kommt ursprünglich aus den Regenwäldern in Brasilien ( Agaricus brasiliensis)und ist wegen seines an Mandeln erinnernden Geruchs auch als Mandelpilz (Agaricus blazei) bekannt, wird aber auch Sonnenpilz, Lebenspilz oder „Pilz des Gottes“ genannt.

Er ist mit den Champignons verwandt und ist beliebt als leckerer Speisepilz. Er wird jetzt auch im asiatischen Raum kultiviert und als Vitalpilz genutzt, da er neben zahlreichen Vitaminen (B1, 2, 3, 5, D) und Mineralstoffen (u.a. Calcium, Eisen, Kalium, Selen, Natrium) auch wertvolle Aminosäuren enthält. Bereits 100 g Trockenextrakt decken den Tagesbedarf an diesen Vitalstoffen.

Er enthält eine ausserdem besonders große Menge an hochwertigen Beta-Glucanen, im Vergleich zu den anderen Vitalpilzen ist der Gehalt besonders groß. Die Beta-Glucane wirken immunmodulierend (durch Aktivierung von Abwehrzellen), antiviral und tumorhemmend. Weitere Wirkstoffe sind entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Tipp:
Aufgrund der immunmodulierenden Wirkung kann Agaricus bei Allergien genutzt werden, zur Vorbeugung und auch im Akutfall.
Auch bei akuten viralen Infekten kann er hilfreich sein, gerne zusammen mit Shiitake-Extrakt.

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Bis hierhin und nicht weiter!

Zistrose zum Schutz vor Virusinfektionen
Zistrose

Schützen Sie sich mit Zistrose von innen. Diese schöne Pflanze (lateinisch Cistus incanus) aus dem mediterranen Süden enthält eine Vielzahl von antioxidativen Stoffen, die besonders effektiv mit freien Radikalen umgehen können, mehr als viermal so stark wie Vitamin C.

Auch kann Zistrose durch seine zusammenziehenden Gerbstoffe die Schleimhäute von innen „abdichten“ und gegen Virusinfektionen unterstützend wirken.

Praktisch ist das Spray in der Handtasche, das bei vermehrter Ansteckungsgefahr, also z.B. in Bus und Bahn, die lokale Abwehr im Mund-Rachenraum fördern kann.

Mehr Infos zur Zistrose finden Sie hier:
naehrstoffteam.de/post/zistrose-cistus-incanus

Ginkgo

Vor 3 Millionen Jahren so gut wie heute
Ginko im Dezember

Ginkgo Biloba hat jeher die Menschen fasziniert, denn er ist der einzige Vertreter der Ginkgoarten, der es durch alle Zeiten geschafft hat, begonnen vor 300 Mio. Jahren bis heute. Selbst im verseuchten Gebiet von Hiroshima, wo kein Leben mehr möglich war, ist ein Sprößling zu einem Baum herangewachsen. Diese extremen widerstandsfähigen und anpassungsfähigen Eigenschaften machen ihn zum Sinnbild für Vitalität und langes Leben. Seine Blätter verkörpern das menschliche Gehirn, die rechte und linke Gehirnhälfte.

Ehemals schmückte er Japans Tempelgärten, heute unsere Großstädte mit hoher Luftverschmutzung. Er kann bis zu 2000 Jahre alt werden und verwöhnt unser Auge, wenn sich seine Blätter im Herbst von außen nach innen gelb färben.

Ginkgo ist eine vielversprechende Therapie gegen Tinnitusbeschwerden, denn seine Blätter fördern enorm die Mikrodurchblutung, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, wirken Durchblutungsstörungen und Thrombosen entgegen und entspannen die Blutgefäße. Das Besondere ist, dass der „Elefantenohrbaum“ dies auch im Kopf- und Gehirnbereich schafft.

Nutzen auch sie die Kraft des Ginkgos bei:

  • Tinnitus, Hörsturz,
  • gefäßbedingten Schwindel,
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen,
  • Kopfschmerzen und Verstimmung durch verminderte Kopfdurchblutung,
  • arteriellen Durchblutungsstörungen und
  • funktionellen Herzbeschwerden.
Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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Vitamin D

Warum „Sonne im Herzen“ nicht ausreicht

Vitamin D3 wird von unserem Körper aus einem Stoff gebildet, der mit Cholesterin verwandt ist. Vorausgesetzt wir lassen unseren Körper täglich mindestens 15 bis 30 Minuten bei höchstem Sonnenstand beleuchten. Das klappt aus vielerlei Gründen selbst im Sommer nur selten, so dass in Deutschland inzwischen die meisten Menschen mit Vitamin D3 unterversorgt sind.

Faktoren, die die Vitamin D3-Versorgung in Deutschland nachteilig beeinflussen sind

  • „zivilisierte“ Lebensweise, bei der wir uns viel in Gebäuden und wenig in freier Natur aufhalten
  • kühle Witterung, die das Tragen langer, dicker Kleidung bedingt
  • vergleichsweise geringe Sonneneinstrahlung und -intensität (niedriger UVB-Anteil)
  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln (vor allem auch mit hohem UVB-Schutz, der aber als Lichtschutz vor Sonnenbrand notwendig ist)
  • mit zunehmendem Alter abnehmender 7-Dehydrocholesterolgehalt in der Haut, aus dem Vitamin D3 gebildet wird
  • Ernährungsgewohnheiten, bei denen wenig (tranige) Fische und Innereien gegessen werden
  • Arzneimittel, die den Vitamin D3 Bedarf zusätzlich erhöhen, z.B. Antidiabetika, Antiepileptika, Mittel gegen Osteoporose, Glucocorticoide

Um festzustellen, wieviel Vitamin D individuell benötigt wird, kann ein Bluttest genutzt werden, der den Gehalt an Calcidiol, die Speicherform des Vitamins, bestimmt.

Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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Der gelbe Enzian

Wussten Sie, dass der gelbe Enzian den bittersten bekannten Stoff aus dem Pflanzenreich besitzt?

Er heißt Amarogentin und 1g können 58 000 Liter Wasser immer noch bitter machen.

Heute hat man erforscht und erneut erkannt, wie wichtig Bitterstoffe für unsere Gesundheit sind. Sie haben eine ganz besondere Wirkung auf unsere Verdauung: Sie fördern die Vorwärts-Bewegung in unserem Bauch.

Stillstand und Rückwärts-Bewegung dagegen machen uns krank:

  • Völlegefühl – die Nahrung liegt uns wie ein schwerer Stein im Magen,
  • Übelkeit und Erbrechen – die Nahrung will wieder heraus,
  • Durchfall – die Nahrung ist unverdaut und will zum anderen Tor hinaus,
  • Blähungen – der Dickdarm ackert mit seinen Bakterien und versucht die Nahrung durch Gärung klein zu kriegen.

Eine gute Verdauung hat den großen Vorteil, dass die Nahrung, die wir zu uns nehmen, optimal aufgeschlüsselt wird und wichtige Nährstoffe für unseren Körper verfügbar werden. Gerade, wenn wir durch lange Krankheit ausgezehrt und schwach sind, keinen Appetit mehr haben oder nicht zu Kräften kommen, sollten wir an Bitterstoffe und den gelben Enzian denken.

Man kann den Enzian auch als Prophylaxe für Allergien nutzen, weil er den Darm gesund hält – schließlich sitzt da unser Immunsystem.

Probieren Sie es doch einfach mal aus, denn aus dem Volksmund ist überliefert:
„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund“.

Mikronährstoffe und Pflanzenkraft für unseren Körper –
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Omega-3-Fettsäuren

Gute Fette für die Gesundheit
Kalenderblatt September 2021

Omega-3 ist in aller Munde. Aber was ist das eigentlich?

Es sind langkettige, ungesättigte Fettsäuren, die essentiell sind, also mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.
 Zu den wichtigsten Vertretern gehören Docosahexaensäure (DHA), Eicosapentaensäure (EPA) und Alpha-Linolensäure (ALA).

Omega-3-Fettsäuren schützen unsere Gesundheit auf vielfältige Weise: 
als Bestandteil von Zellmembranen und Augen sind sie wichtig für Gehirnleistung und Sehkraft, in der Schwangerschaft werden sie reichlich benötigt für das gesunde Wachstum des Embryos und danach für die Entwicklung des Neugeborenen.

Zudem schützen sie Herz und Kreislauf, wirken sich günstig auf Blutfette und Blutdruck aus und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. 
Sie haben sich sehr bewährt, entzündliche Prozesse im Körper zu reduzieren. Studien konnten nachweisen, dass Omega-3-Fettsäuren die Psyche stärken und sich positiv auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken. Dies ist auch wichtig in der Schule!

Unsere Ernährung macht es uns aber gar nicht so leicht, ausreichend von den ungesättigten Fettsäuren aufzunehmen. Wer isst schon jeden Tag fetten Fisch, wie Lachs, Makrele, Thunfisch oder Hering? Abhilfe können pflanzliche Öle, wie Raps-, Nuss, Sesam-, Lein- oder Sojaöl schaffen, denn sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren können auch als Kapsel oder Saft eingenommen werden, gleichmäßig dosiert und frei von Schadstoffen.

Mehr zu Mikronährstoffen und ihre Wirkung erfahren Sie vom Nährstoffteam:

Der Klassiker: Magnesium gegen Muskelkrämpfe

Aber Magnesium kann viel mehr…
Rennrad an gelber Wand

Sicher gibt es kaum jemanden, der nicht schon einmal mitten in der Nacht von einem schmerzhaften Wadenkrampf geweckt wurde oder mitten beim Sport mit schmerzverzerrtem Gesicht pausieren musste.

Muskelkrämpfe sind ein typisches und weit verbreitetes Zeichen eines Magnesiummangels, denn Magnesium steuert das Zusammenziehen der Muskeln, erhöht die Belastbarkeit und fördert die Regeneration.

Beim Sport oder körperlicher Anstrengung kommt es durch die verstärkte Muskelanspannung zu einem erhöhten Bedarf und gleichzeitig durch vermehrtes Schwitzen (Sommer!) zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium. 
Diesen Verlust gilt es auszugleichen.

Schnell und gut verfügbare Magnesiumsalze helfen am besten. Über den Tag verteilt einnehmen und viel dazu trinken!

Übrigens: Magnesium vertreibt nicht nur die lästigen Wadenkrämpfe, sondern lässt Sie auch insgesamt wieder besser schlafen, weil es entspannend auf die Muskulatur und dämpfend auf überspannte Nerven wirkt.

Mehr zu Mikronährstoffen und ihre Wirkung erfahren Sie vom Nährstoffteam: