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Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Immunfunktion von Kindern, insbesondere während der Erkältungssaison. Neben anderen essentiellen Nährstoffen wie Eisen, Vitamin C und Vitamin D, kann auch Zink dazu beitragen, Kinder vor schweren Infektionen zu schützen. Eine praktische und schmackhafte Möglichkeit, Zink in die Ernährung von Kindern zu integrieren, sind Zinkletten. Diese sind speziell für Kinder entwickelte Tabletten, die täglich in einer Menge von 1-2 Tabletten mit jeweils 5 mg Zink gelutscht werden können. Das Lutschen dieser Tabletten ist einfach und sicher, da sie ohne Verschlucken eingenommen werden können.

Besonders Kinder, die zu Hauterkrankungen und Allergien neigen, profitieren von den schützenden Eigenschaften des Elements Zink. Die Einnahme von Zink kann dazu beitragen, die Hautgesundheit zu fördern und Allergien zu mildern. Insgesamt bietet die Zugabe von Zink zur täglichen Ernährung eine wirksame Möglichkeit, die Immunabwehr der Kinder zu stärken und ihre Gesundheit während der Erkältungszeit zu unterstützen.

Zink ist ein echtes Multitalent: im Körper ist es als Bestandteil von mehr als 150 Enzymen an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Vor allem die spezifischen Wirkungen sind es, die Zink für uns so wichtig macht: Zink wird für das Haut-und Bindegewebe bei der Herstellung von Kollagen benötigt, es beeinflusst die Qualität der männlichen Spermien und die Speicherung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse, es kann die Wundheilung fördern und Haut-, Haar- und Nagelwachstum stärken.

Besonders das Immunsystem ist auf genügend Zink angewiesen: eine mangelhafte Versorgung mit Zink kann die Dauer und Intensität von Erkältungen verstärken. Und das Immunsystem spielt auch bei Allergien und Heuschnupfen eine wichtige Rolle. Bei dem Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen, wie z.B. Pollen, wird Histamin in den Mastzellen ausgeschüttet. Das Histamin löst dann die bekannten unangenehmen Symptome wie Niesen, Husten, tränende Augen oder Juckreiz aus. Zink kann diese Ausschüttung unterbinden und die Symptome lindern!

Empfohlen wird, 15-30 mg Zink pro Tag aufzunehmen, am besten nach dem Essen und am Abend, da die Aufnahme dann besonders gut ist.

Gut zu wissen: Zink in unserer Nahrung kommt vor allem in tierischen Produkten vor, also in Fleisch, Innereien, Austern, Milchprodukten, Eiern und Fisch. Zink pflanzlichen Ursprungs wird durch die in Pflanzen enthaltene Phytinsäure deutlich schlechter verwertet. Quellen sind Spinat, Haferflocken, Weizenkeime und Vollkornprodukte. Zink kommt vor allem in den Randschichten von Getreide vor, der Zinkgehalt von Getreideprodukten hängt also vom Ausmahlungsgrad ab. Vegetarier und Veganer sollten daher besonders auf ihren Zink-Spiegel achten!

 

Die Nase kribbelt, der Hals kratzt? Bei diesem ungemütlichen Wetter und wenig Licht ist das Immunsystem ganz schön unter Druck. Aber man kann die Abwehr auch an einem Tag auf Trab bringen. Hier unsere Tipps für das eine-Tag-Programm:

Aktiver Start in den Tag: eine heisse Dusche mit reichlich Wasserdampf ist wie eine Inhalation und löst den Schleim in der Nase und befreit die gesamten Atemwege. Hinterher zum Frühstück ein leckeres Müsli mit Nüssen und frischen Früchten, dazu frischer Orangensaft, das liefert eine Extra-Portion Vitamin C.

Pause am Vormittag: ein aufgebrühter Tee mit Thymian löst den Schleim und beruhigt die Bronchien. Mit Honig gesüsst schmeckt das lecker und der Honig wirkt gegen Bakterien und Entzündungen. Machen Sie einen kurzen Spaziergang und atmen tief durch, damit der Körper mit viel Sauerstoff versorgt wird.

stärkendes Mittagessen: Hühnerbrühe ist ein altes Hausrezept, starkt mit Eiweiss und Zink. Vegetarier können sich mit einer Suppe aus Linsen und Gemüse stärken. Hülsenfrüchte enthalten ebenfalls Proteine und Zink, Ingwer und Zwiebeln desinfizieren mit ihren Scharstoffen und hemmen Entzündungen.

Zink und Vitamin C: das Power-Paar fürs Immunsystem! Zink ist ein sehr vielen Prozessen im Körper beteiligt, kann die Erkältung verkürzen. Vitamin C ist der Klassiker für eine starke Abwehr.

Bloss kein Stress: das Immunsystem braucht ausreichend Zeit, um die Eindringlinge zu bekämpfen. Also Termine reduziern oder absagen, kein Sport, dafür Ruhe und warm einpacken. Mit Decke auf das Sofa und mit Wärmflasche gemütlich machen.

Hals schützen mit Zistrose: viele Erreger greifen zuerst den Hals an, daher auch hier schön wärmen. Zistrose ist eine Pflanze aus dem Mittelmeeraum mit vielen Inhaltsstoffen zur Stärkung des Immunsystems. In den Hals gesprüht dichtet es die Schleimhäute ab und verhindert ein Eindringen der Keime.

viel trinken am Nachmittag: Kräutertees mit Thymian, Spitzwegerich, Eibisch, Süssholz helfen, die Atemwege zu beruhigen und freizumachen. Frisch gepresster Orangensaft bringt das Immunsystem in Schwung.

Abendessen mit Schärfe: Scharfstoffe helfen gegen Krankheitserreger, daher kann eine pikante gewürzte asiatische Gemüssepfanne mit Ingwer, Chili. Zwiebeln und Pfeffer auf den Speiseplan. Wenn man ins Schwitzen kommt, ist das gut, denn wenn der Körper warm wird, werden Abwehrkräfte angeregt.

warmes Bad zum Abend: es fördert die Durchblutung, damit unsere Abwehrzellen schnell am richtigen Ort sind, um die Erreger zu bekämpfen.  Badesalze mit Eucalyptus oder Tymian wirken schleimlösend und entzündungshemmend. Nicht mehr als 20 min, um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten.

ausreichend Schlaf: nach dem Bad ins Bett und möglichst lange schlafen! Dann kann der Körper sich erholen und neue Abwehrzellen bilden.